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ARCHIV KULTURPROGRAMM 2006

15 Jahre Kulturverein Hallstatt

2006 gab es 9 Veranstaltungen.


Vom 21. bis 23. April feierte der Kulturverein sein 15-jähriges Bestehen mit einem bunten Kulturprogramm (4 Veranstaltungen; siehe Programm 2006!)


Am Sonntag, dem 30. April, fand bei der Almhütte am Badestrand wieder
das traditionelle Maibaum Aufstellen statt. Veranstalter dieser beliebten Brauchtumsveranstaltung waren der Armbrustschützenverein (Maibaum) und der Kulturverein (Ausschank). Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Gosinger Geigenmusi.

Der Kulturverein unterstütze wie alle Jahre auch das Sommerprogramm mit den erfolgreichen Kubanischen Fest und mit Mosa Sisic.

Weiters haben wir auch das Krampustreiben veranstaltet und wir freuten uns auf sehr, sehr viele Gäste.




Das Programm vom 21. - 23. April 2006

Freitag, 21. April 2006, um 20 Uhr im Kulturhaus Hallstatt

Musikkabarett mit den

Schützt man sich damit vor Männern oder dient der Schutz Männern, die mehr als eine Beziehung (in diesem Fall 3) haben?

Oder beschützen die 3 Dornrosen die männlichen Besucher?

Oder schmieren sie gar die weiblichen Gäste mit einer Männerschutzcreme ein? Verwirrend, aber alles wird sich in Wohlgefallen auflösen. Dafür garantieren ohrwurmige Songs mit witzigen Texten und optimaler Umsetzung.

Männerschutzfaktor 3


SAMSTAG, 22. April 2006, 14 Uhr, Kulturhaus Hallstatt

Schneewittchen – das Märchen aus dem Koffer

Das bekannte Märchen mit neuem Schwung und Charme erzählt – mit Pantomime, Gesang, Tanz und der interaktiven Einbeziehung der Kinder.

Kindertheater DIE RASTLOSEN


Samstag, 22. April 2006, um 20.30 Uhr im Kulturhaus Hallstatt

Konzert mit dem NOARN GROOVE (Aniada a Noar verstärkt)

Die Idee ist neu, Geigenmusik mit dieser Intensität hat es noch nicht gegeben. Dringender Nachholbedarf, meinen wir.
Tradition bietet genug Raum, neue Akzente zu setzen, gerade in Österreich.
NOARN GROOVE lotet aus, was in der älpenländischen Geigenmusik an Intensität möglich ist. Und doch wird der Geigenbogen nie zur Brechstange.

Noarn Groove


Sonntag, 23. April 2006, um 11.00 Uhr im Bräugasthof Hallstatt

Frühschoppen mit der Hohtraxlecker Sprungschanzenmusi




Sonntag, 30. April, ab 17 Uhr, bei der Almhütte am Badestrand

TRADITIONELLES MAIBAUM AUFSTELLEN

Musikalische Unterhaltung mit der GOSINGER GEIGENMUSI
Auftritt des Trachtenvereins d' Hirlatzer

Ausschank in der Almhütte

Veranstalter: Kulturverein und Armbrustschützenverein


Dienstag, 4. Juli, 19.00 Uhr, Hallstätter Marktplatz
HALLSTATT KULTURELL 2006
Konzert mit RITVA

"Hallstatt kulturell" in Zusammenarbeit mit der HTBLA Hallstatt
als Schulabschlussfest.
Das Repertoire von RITVA umfasst eine Vielfalt von stilistisch unterschiedlichen Songs, das somit einem breiten Publikum zum Ohrenschmaus wird. Die mitreißende Bühnenperformance läßt den Funken auf das Publikum überspringen und löst Hochgefühle aus. Ehrliche, erdige Grooves (kein Verwenden von Sequenzern, Loops,...o.ä.) versetzen den Körper in Schwingung und eigene Arrangements sorgen auch beim geschulten Ohr für angenehme Effekte. RITVA eignet sich für jeden Event, bei dem Qualität hochgeschrieben wird. Ob Clubgigs, Firmenveranstaltungen, Galas, Open Airs, Festivals oder Parties - diese Band sorgt für stilgerechte Atmosphäre.
„RITVA", übersetzt "biegsamer Birkenast" und 2. Vorname der Sängerin, stammt aus dem finnischen und ist in seiner Bedeutung für die Band bezeichnend...Flexibilität... verwurzelt und doch frei...Songs von Lenny Kravitz, Robbie Williams, James Brown, Beatles, Prince, Melissa Etheridge......


Donnerstag, 6.7.2006,21.00 Uhr
SOMMERKINO IM MUSEUMSGARTEN DES EHEMALIGEN HEIMATMUSEUMS
(bei Schlechtwetter im Kulturhaus Hallstatt)

Benito Zambranos «Habana Blues» ist ein lebenslustiger Film um zwei Freunde, Musik und kubanische Überlebenskunst

Spanien, Kuba, Frankreich 2005
Regie: Benito Zambrano
Drehbuch: Ernesto Chao, Benito Zambrano
Kamera: Jean-Claude Larrieu
Schnitt: Fernando Pardo
Laufzeit: 110 Minuten

Die Schauspieler:
Alberto Yoel - Ruy, Roberto Sanmartín - Tito, Yailene Sierra - Caridad, Zenia Marabal - Luz María, Marta Calvó - Marta, Roger Pera -Lorenzo, Tomás Cao - Álex, Julie Ladagnous -Julie und viele kubanische Musiker...

Spricht man von Kuba, Musik und der Siebten Kunst, fallen unweigerliche Namen wie Wim Wenders, Sonia Herman Dolz und Fernando Pérez, sowie Titel von Filmen wie «Buena Vista Social Club», «Lacrimas negras», «Mambo King» und «La vida es silbar». Die Musik Kubas, hat man anhand solcher Filme gelernt, ist der «Son», und Havanna, weiss man aus ebendiesen Filmen, ist eine hinter ihren bröckeligen Fassaden höchst idyllische Stadt, deren Bewohner zwar permanent gegen ihre Armut kämpfen, aber mit viel Enthusiasmus der Nostalgie frönen.

Nun aber hat der Spanier Benito Zambrano, der in Kuba das Filmerhandwerk erlernte, in Havanna seinen nach «Solas» zweiten Spielfilm gedreht. Darin ist Havanna eine Stadt voll pulsierenden Lebens, deren Bewohner zwar täglich gegen die allgegenwärtige Misere ankämpfen, gleichwohl aber von einer besseren Zukunft träumen. Die Musik, die sie hervorbringen, ist groovige Underground-Fusion: eine heisse Mischung traditioneller Musik mit Rock, Hiphop, Reggae und Heavy Metal.

Erzählt wird die Geschichte der Musiker Tito und Ruy. Die beiden sind seit Kindsbeinen miteinander befreundet, nehmen mit Hilfe von Titos Oma und trotz Stromausfällen ihre erste CD auf und machen sich daran, ihr erstes Konzert zu organisieren. Was einfacher gesagt, als getan ist: Nicht genug, fehlt es den beiden an Moneten, auch das Theater, in dem sie spielen sollen, ist akut Einsturz gefährdet. Doch noch bevor Ruy und Tito sich darum kümmern können, kreuzen in Zambranos Film zwei spanische Musikproduzenten auf, die in Kuba auf Talentsuche sind. In der Hoffnung auf einen Plattenvertrag beginnen Tito und Ruy die beiden zu hofieren. Führen sie in ihrem knallroten Chevrolet (Jahrgang 1952) in Havannas schönste Bars, stellen ihnen die angesagtesten Underground-Bands vor und gehören dann tatsächlich zu den Auserwählten. Was selbstverständlich noch lange keine Erfolgsgarantie ist...

Wundervoll beschwingt ist «Habana Blues», verhilft en passant einigen entdeckungswürdigen kubanischen Undergound-Bands zum ersten Leinwandauftritt und präsentiert sich als fetziger Musikfilm. Tatsächlich aber hat Zambranos Film darüber hinaus eine höchst sozial- und gesellschaftskritisch zweite Ebene. Ohne Umschweife schildert er, mit welcher Lakonie die Kubaner sich mit ihrem Alltag und der politischen Situation ihrer Heimat arrangieren. In wohltuend unprätentiöser Selbstverständlichkeit greift er Themen wie Armut, Scheidung, Emigration auf. Und dabei sind - und das ist «Habana Blues» grösste Qualität - die Gespräche, die Ruy und Tito (lebensnah: Alberto Joel García Osorio, Roberto Sammartín) führen, von einer Wahrhaftigkeit, die man im Kino kaum je trifft.


Großes Hallstätter Kinderfest "KEIN ERBE OHNE KINDER"
Sonntag, 30. Juli 2006 - von 11 - 19 Uhr
im gesamten Ortszentrum & Hallstätter Hochtal

KinderfestBereits zum 6. Mal verwandelt sich der Weltkulturerbe-Ort HALLSTATT in eine Schatzkiste für die ganze Familie, wo die „Kleinen Gäste“ ganz im Mittelpunkt stehen.

Ein noch nie dagewesenes Programm der Vereine & Betriebe läßt die Kinder große Augen und Ohren bekommen - mitmachen und Spaß haben ist angesagt!

Unter anderem geht’s ans Klettern auf der großen Kletterwand, zum großen Schaumteppich der Feuerwehr, zum Häferl-Malen für Groß und Klein mit der Gmundner Keramik, zur PEZ-Hüpfburg, zum Hallstatt-Schmuck-Basteln im Museum, ihr könnt Euch auch Schminken lassen, dem Zauberkünstler auf die Finger schauen oder mit der Hexe Rabbia auf die Suche nach der blauen Eule gehen (Dachstein & Eishöhlen)! Im Hallstätter Hochtal könnt Ihr Euch auf die Suche nach dem Schatz vom „Mann im Salz“ begeben und es werden Euch sonst noch viele andere Überraschungen im Weltkulturerbe-Ort HALLSTATT geboten…alles wollen wir Euch ja nicht gleich vorweg verraten!

Ab 16.00 Uhr Musik mit den "Swing Drivers" am Marktplatz


HALLSTATT KULTURELL 2006
KARIBISCHES FEST
Bacardi Feeling mit "SON CUBANO"
Dienstag, 1. August, 19.00 Uhr, Hallstätter Marktplatz

Die Musiker der Gruppe SON CUBANO kommen aus Kolumbien, Kuba und Österreich. Schon allein die internationale Besetzung garantiert musikalisch interessante Vielfalt. "Grenzenlose Musik" steht als Symbol für das Zusammenwirken lateinamerikanischer und europäischer Eindrücke. Die abwechslungsreichen Arrangements der Salsa Band sorgen dafür, dass bei Live-Auftritten das Publikum nicht lange sitzen bleibt und sich der rhythmischen und melodischen Musik von SON CUBANO vollkommen hingibt.
Ihr Erfolgsrezept besteht vor allem in dem vielseitigen und publikumsnahen Repertoire, in dem sich moderne und traditionelle Salsa-Kompositionen, Cumbia, Cha Cha, Danzòn und Boleros in originalen und eigenen Arrangements befinden.
Der Pfeffer in dieser Salsa Band ist der packende Leadgesang von Ricardo Hernandez, der sich in seiner Heimat Kuba seit Jahren einen Namen gemacht hat und sich mit „ Lagrimas Negras", „El Cuarto de Tula", „Vereda Tropical" usw. nun auf der „ CUBAN GOLD" verewigt hat.
Weltmusik aus dem musikalischen Schmelztiegel Südamerika.
Leichte, eindringliche Rhythmen, begeisternde Soli, herrliche, gefühlvolle Melodien, präsentiert von temperamentvollen Musikern die sich mit der Salsa Band „ FUEGO LATINO" schon einen Namen gemacht haben.

Besetzung:
Ricardo Hernandez - Vocals/Percussion
Manfred Aschauer - Trombone
Juan Carlos Paniagua - Piano
Tom Siegl - Bass
Lorenzo Gàngi - Congas
Franky Hueber - Timbales/Percussion


Mosa SisicAUSKLANG VON HALLSTATT KULTURELL 2006
Zigeunermusik mit MOSA SISIC
Dienstag, 12. September, 19.00 Uhr, Badestrand / Almhütte
Mosa Sisic stammt aus einer jugoslawischen Roma-Musikerfamilie, die seit Generationen Virtuosen hervorbrachte, und lernte das Geigenspiel ab seinem 6. Lebensjahr. Er studierte sechs Jahre am Konservatorium in Wien.
Mit seiner Frau Jasmina (Keyboards, Gesang), seinem Sohn Miki (Percussion), dem Bassisten Ratko Mitrovic und dem Gitarristen Josef Brachner erobert er jeden Tanzboden im Nu mit energiegeladener Musikalität. "Mosas paganinihafte Erscheinung mag in einem von Erwerbszwang und Alltagsstress gemarterten Publikum Urbilder der Wildheit und Freiheit hervorrufen, doch anders als dem Teufelsgeiger des 19. Jahrhunderts haftet Mosa Sisic nichts Dämonisches an", schrieb Richard Schuberth zur neuen CD Mangala, die traditionelle Roma-Lieder und Eigenkompositionen vereinigt

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